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Termine

 

19. November 2016:
Konzert
19.30 Uhr Hegelsberghalle
 


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Chronik des Akkordeon Orchesters Griesheim

Die Gründung

Gegründet wurde das Akkordeon-Orchester Griesheim (damals noch Harmonikaklub Griesheim) im Jahre 1949.

In der Nachkriegszeit musste für die Gründung des Vereins zunächst ein Gründungsantrag bei der britischen Militärbehörde eingereicht werden. Nachdem der Gründungsantrag genehmigt wurde, konnte am 20. März 1949 die Satzung des Vereins verabschiedet werden. Dirigent des Orchesters wurde Willi Best, ein Vorsitzender konnte noch nicht gefunden werden.

Das erste Konzert des Harmonikaklubs Griesheim fand am 28.10.1949 im Kino-Schaffner statt.

Die 50er Jahre

Anfang der 50er Jahre zählte der Verein bereits rund 40 Mitglieder.

1953 wurde bei den Vorstandswahlen Paul Förster zum 1. Vorsitzenden gewählt. Mit der Zeit verließen jedoch leider immer mehr Spieler den Verein.

1954 wurde bei einer Generalversammlung des Vereins der Dirigent Willi Best in Abwesenheit abgewählt (7 zu 2 Stimmen bei 9 anwesenden Personen). Der 1. Vorsitzende Paul Förster machte sich auf die Suche nach einem qualifizierten Dirigenten und wurde fündig: Willi Geisel übernahm den Posten. Obwohl der Harmonikaklub das von Willi Geisel normalerweise geforderte Dirigentenhonorar nicht aufbringen konnte ließ er den Verein nicht hängen und verlangte als Honorar "Gebt was ihr könnt!".

Leider überforderte die Arbeitsweise Willi Geisels (er ließ jeden einzeln vorspielen) viele Spieler, die daraufhin das Orchester verließen. Nur 5 Spieler blieben übrig.

In den Jahren von 1954 bis 1960 probte der Harmonikaklub in einem Nebenraum des Lokals "Der Odenwälder". Desöfteren wurde an die Trennwand geklopft mit der Aufforderung "Spielt leiser, wir wollen fernsehen!".

Die Konzerte des Harmonikaklubs fanden im Kino-Schaffner statt und waren meist nur mit der Unterstützung der Orchester aus Roßdorf und Bickenbach möglich.

Das Kinoprogramm stellte sich als eine große Konkurrenz heraus: Zu einem Konzerttermin, zu dem das Nauheimer Kinderblas-Orchester engagiert war, lief im Kino-Krause der Film "Riffifi" und im Kino-Schaffner der Film "Rommel, der Wüstenfuchs". Zum angesetzten Konzert kamen keine Zuschauer. Dennoch musste natürlich die Gage für die Nauheimer bezahlt werden. Solche Ausgaben wurden oftmals privat finanziert, da der Verein nur sehr wenig Geld hatte.

Die 60er Jahre

1960 wechselte das Orchester seine Übungsstätte und probte von nun an im Lokal "Das Grüne Laub". Aufgrund der Neuanmeldungen vieler Schüler ging es mit dem Verein inzwischen wieder aufwärts.

1962 wurde das erste Elektronium angeschafft.

Ab 1964 gab es jährlich zwei Konzerte (Frühjahr und Herbst).

1965 hatte der Verein insgesamt 185 Mitglieder. 72 Mitglieder waren aktiv im Verein tätig (davon 63 unter 21 Jahren).

Ein Antrag auf Mitgliedschaft im Deutschen Harmonika-Verband wurde gestellt. Man erhoffte sich die Übernahme von GEMA -Gebühren durch den DHV.

Durch die neue Mitgliedschaft im DHV war es 1966 das erste mal für Griesheimer Solisten möglich bei den Stadtmeisterschaften in Bensheim teilzunehmen.

Die 70er Jahre

Zu Beginn der 70er Jahre hatte der Harmonikaklub 67 aktive Mitglieder (davon 38 Jugendliche) sowie 38 inaktive Mitglieder.

1972 wurde der Verein umbenannt in "Akkordeon-Orchester Griesheim".

1973 feierte Willi Geisel sein 25jähriges Dirigentenjubiläum mit einem Konzert in Roßdorf, bei dem alle "seine" Orchester mitwirkten.

Ein Jahr später (1974) feierte dann auch das Akkordeon-Orchester sein 25jähriges Jubiläum.

1976 beschloss man erstmals zu einem Übungswochende nach Schönberg/Ts. zu fahren.

1979 wurden die Konzerte vom "Grünen Laub" in die Hegelsberghalle verlegt, in der auch eine Schallplatte aufgenommen wurde. Das technische Equipment des Orchesters wurde um einen neuen Bassverstärker mit Bassbox erweitert.

Im Verlauf des Jahres veranstaltete das Akkordeon-Orchester ein Grillfest und organisiert eine Fahrt nach Bar-le-Duc.

Beim Jahreskonzert wird das 25jährige Dirigentenjubiläum und das 30jährige Bestehen des Vereins gefeiert.

Die 80er Jahre

1980 wurde Berthold Maier zur Unterstützung Willi Geisels als Ausbildungsleiter des Nachwuchses engagiert.

Am 27. April des Jahres 1981 verstarb der Dirigent des Akkordeon- Orchesters Willi Geisel. Das Orchester spielte daher beim Herbstkonzert erstmals unter der Leitung von Peter Löw. Es wurde desweiteren beschlossen jährlich nur noch ein Konzert (im Herbst) zu geben.

Im Jahre 1982 wurde dann Berthold Maier Dirigent dür alle Orchester des Vereins.

1983 fand erstmals ein Schülervorspiel des Vereins statt. Desweiteren nahm das Akkordeon-Orchester in diesem Jahr bei den Heidelberger Musiktagen teil.

1985 wurde beschlossen sich am Griesheimer Zwiebelmarkt zu beteiligen.

Das Akkordeon-Orchester gab in der Ev. Kirche in Dornheim ein Kirchenkonzert.

Im Jahre 1987 wurden diverse Strukturänderungen des Vereins vollzogen:
Der Verein beantragte, im Vereinsregister eingetragen zu werden und verabschiedete bei einer außerordentlichen Hauptversammlung eine neue Satzung.
Desweiteren wurde die Ausbildung auf Einzelunterricht umgestellt.

Im gleichen Jahr gab das Akkordeon-Orchester ein Kirchenkonzert in der Griesheimer Lutherkirche.

Da Berthold Maier im Februar 1988 den Verein verließ, wurde Peter Löw zu seinem Nachfolger. Für die Ausbildung der Schüler wurde Sabine Lauterbach eingestellt.

Im gleichen Jahr wurde der Antrag zur Aufnahme ins Vereinsregister angenommen.

Desweiteren gab es erneut eine Fahrt nach Bar-le-Duc, diesmal mit einem anschließenden Besuch in Paris.

Anlässlich des 40jährigen Vereinsjubiläums wurde für das Jahreskonzert im Jahre 1989 die Big Band der Kreismusikschule unter der Leitung von Heinz Schwappacher engagiert.

Die 90er Jahre

Beim Herbstkonzert wirkte das Akkordeon-Orchester aus Wildenfels/Zwickau mit.

1992 besuchte der Komponist Hans Boll das Akkordeon-Orchester für eine Probe.

1995 wurde ein neues Vereinslogo gestaltet.

Beim Herbstkonzert 1996 wirkte das Akkordeon-Orchester aus Schönaich mit.

Da Frau Lauterbach den Verein im Jahre 1997 verließ, übernahm Peter Löw die Ausbildung der Schüler.

Im gleichen Jahr begann das Akkordeon-Orchester eine Reihe von Themen-Konzerten mit einem Tango-Nuevo Konzert mit der Beteiligung des Quintteto Accento aus Graz.

Im Jahre 1998 folgten dann die Themen-Konzerte "Swinging Fifties" und "Musicals".

1999 konnte der Verein sein 50jähriges Jubiläum feiern.

Die 2000er Jahre

Am Anfang des neues Jahrtausends bestand das Akkordeon-Orchester Griesheim aus 37 aktiven Mitgliedern über 18 Jahre, 52 inaktiven Mitgliedern sowie 15 Kindern bzw. Jugendlichen.

Im Jahre 2001 wurde eine neue Anfängergruppe für Erwachsene gegründet: Die NoNames.

Am 26. Januar des Jahres 2003 verstarb unser langjähriges Mitglied und ehemaliger 1. Vorsitzender Heinz Hofmann.

Beim Herbstkonzert hatten wir den "Harmonika Spielring Rohrau" zu Gast, der von unserer früheren Spielerin Stefanie Hauke dirigiert wird.

2004 gestalteten das 1. Orchester sowie die NoNames gemeinsam mit Pfarrer Becker einen Gottesdienst in der Lutherkirche in Griesheim.

Im Jahre 2005 verstarb unser Ehrenvorsitzender Paul Förster einige Monate nach seinem 90. Geburtstag.

Nach einigen Jahren Pause feierte der Verein im Juni ein Sommerfest mit allen Gruppen.

Im Oktober fuhr das Akkordeon-Orchester zum Gegenbesuch nach Rohrau und beteiligte sich am Konzert des dortigen "Harmonika Spielringes".